Gesamtchronik (1901–2000)

bis 1600    1601–1700    1701–1800    1801–1900    [1901–2000]    ab 2001

Die folgende Gesamtchronik enthält (jeweils als kurzer Stichpunkt) die Ereignisse, die bereits in einem Eintrag im Leipzig-Lexikon behandelt werden – damit ist sie noch sehr unvollständig. Bei der Erwähnung von Personen werden die sonst immer angegebenen Lebensdaten weggelassen und die Vornamen abgekürzt.

1901, 26.06. Konkurs der Leipziger Bank
1901, 29.06. der Sozialdemokrat J. Motteler kehrt aus dem Exil nach Leipzig zurück
1901, 10.11. Weihe der Kirche Möckern
1902 der Theologe L. Ihmels wird Professor an der Universität Leipzig
1902, 12.05. Grundsteinlegung für den Neubau der Kirche Kleinzschocher
1902, 16.10. das Königin-Carola-Gymnasium wird eingeweiht
1902, 31.12. der Architekt A. Rossbach stirbt
1903, Januar K. Straube beginnt seine Tätigkeit als Organist an der Thomaskirche
1903, 16.01. der Lehrer und Schriftsteller A. Wittstock stirbt
1903, 30.01. der Unternehmer E. Mey stirbt
1903, 25.06. bei der Stichwahl wird der Sozialdemokrat J. Motteler in den Deutschen Reichstag gewählt
1903, 28.06. Einweihung des Goethedenkmals
1903, 01.10. das 134. Infanterieregiment wird von Leipzig nach Plauen verlegt
1903, 31.10. Reichgerichtspräsident Dr. von Oehlschläger tritt zurück
1904, 01.01. das Museum für Völkerkunde geht in städtische Vewaltung über
1904, 13.03. die Kirche Kleinzschocher wird geweiht
1904, 12.06. die Michaeliskirche wird geweiht
1904, 18.11. B. Hüffer stirbt
1905, 04.03. Professor B. Zwintscher stirbt
1905, 29.03. Beschluss über die Erhaltung des Alten Rathauses
1905, 01.07. A. Kippenberg tritt in den Insel Verlag ein
1905, 07.10. feierliche Einweihung des Neuen Rathauses
1906 G. O. von Ehrenstein wird Ehrenbürger
1906, 01.07. die Buchhändler R. Quelle und Heinrich Meyer gründen den Verlag »Quelle & Meyer«
1906, 2. Hälfte Eröffnung des Kinos American-Theater im Königshaus
1907 der Thomasorganist K. Straube wird Orgellehrer am Konservatorium
1907, 29.09. der Sozialdemokrat J. Motteler stirbt
1907, 01.10. Schließung des Thüringer Bahnhofs, Beginn des Abbruchs
1907, 03.11. der Ehrenbürger G. von Ehrenstein stirbt
1908 der Thomasorganist K. Straube wird Professor am Konservatorium
1908, 11.01. Eröffnung des Kinos Casino-Cinephon-Theater im Zeißighaus
1908, März Eröffnung des Kinos Lilien-Theater in der Lilienstraße 35
1908, 17.05. Einweihung des neuen Bachdenkmals
1908, 27.05. Oberbürgermeister C. B. Tröndlin stirbt
1908, 03.07. R. Dittrich wird zum Oberbürgermeister gewählt
1908, 14.07. Amtsantritt von Oberbürgermeister R. Dittrich
1908, 27.07. der Gewandhausorganist Professor P. Homeyer stirbt
1908, 07.10. Übergabe des Rathausbrunnens
1909 Einweihung des Herrmann-Meyer-Denkmals
1909, 12.03. der Verleger H. J. Meyer stirbt
1909, 26.03. Eröffnung des Kinos Central-Theater Stötteritz in der Christian-Weiße-Straße 18/18a
1909, 13.05. erster Spatenstich für das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs
1909, August? letzte Vorstellung im Kino Lilien-Theater
1910 die Philippuskirche in Lindenau wird geweiht
1910, 10.03. der ehemalige Gewandhaus-Kapellmeister C. Reinecke stirbt
1911 M. Steinitzer kommt nach Leipzig und wird Opern- und Konzertreferent der Leipziger Neuesten Nachrichten
1911, 01.01. der Kofferfabrikant A. Mädler (1854-1925) kauft Auerbachs Hof
1912, 01.05. Eröffnung der Westhälfte des Hauptbahnhofs
1912, 01.10. Schließung des Berliner Bahnhofs und des Magdeburger Bahnhofs
1912, 28.12. Grundsteinlegung für die Russische Gedächtniskirche
1913, 21.02. letzte Vorstellung im Kino Casino-Cinephon-Theater
1913, 22.02. Eröffnung des Kinos Casino-Lichtspiele im Dresdner Hof
letzte Vorstellung im Kino American-Theater
1913, März O. Wandel wird zum ersten ärztlichen Direktor des Krankenhauses St. Georg ernannt
1913, 17.10. Weihe der Russischen Gedächtniskirche als Konkathedrale des Hl. Alexius
1913, 18.10. der Architekt C. Thieme wird Ehrenbürger
1913, 18.10. Einweihung des Völkerschlachtdenkmals
1913, 01.11. Verlängerung der Neulindenauer Straßenbahntrasse bis zur Plautstraße
1914, 13.01. Verlängerung der Neuschönefelder Straßenbahntrasse bis zur Portitzer Straße (Sellerhausen)
1914, 09.07. Verlängerung der Südvorstädter Straßenbahntrasse entlang der Kaiser-Wilhelm-Straße bis zur Kaiserin-Augusta-Straße
1914, 04.12. Eröffnung des Kinos Germania-Lichtspiele in Wahren
1915 Umwandlung des Bibliographischen Instituts in eine Aktiengesellschaft
1915, 01.01. Verlängerung der Südvorstädter Straßenbahntrasse entlang der Windscheid- und Brandstraße bis zum Straßenbahnhof Connewitz
1915, 13.10. der Turnvater und Reichstags-Abgeordnete F. Goetz stirbt
1915, 04.12. Eröffnung der Osthälfte des Hauptbahnhofs
1917 R. Dittrich wird Ehrenbürger
1917, 15.02. der sachsen-altenburgischer Hofbaumeister O. Brückwald stirbt
1917, 31.12. Oberbürgermeister R. Dittrich scheidet aus dem Amt (Rücktritt)
1918 der Organist K. Straube wird Thomaskantor, neuer Thomasorganist wird G. Ramin
1918 Stilllegung des Abschnitts der Kleinzschocherschen Straßenbahntrasse entlang der Windorfer Straße
1918, 02.01. Amtsantritt von Oberbürgermeister K. Rothe
1918, 22.01. Thomaskantor G. Schreck stirbt
1918, 28.02. der Ehrenbürger O. Schill stirbt
1918, 31.03. Eröffnung des Kinos Felsenkeller-Lichtspiele im (neuen) Felsenkeller
1918, 01.04. der ehemalige Oberbürgermeister O. R. Georgi stirbt
1918, 05.10. Eröffnung des Kinos Viktoria-Lichtspiele in der Wasserturmstraße 33
1918, Dezember letzte Vorstellung im Kino Felsenkeller-Lichtspiele
1919 der Organist K. Straube gründet das Kirchenmusikalische Institut am Konservatorium
1919, 23.09. der Mathematiker, Astronom und Direktor der Sternwarte H. Bruns stirbt
1920 der Zoologischen Garten wird städtisch
1920, 24.06. der Antiquar und Verleger O. Harrassowitz stirbt
1922 W. Furtwängler wird Gewandhaus-Kapellmeister
das Rittergut Schönau wird in die Gemeinde Schönau eingemeindet
der Theologe L. Ihmels wird erster Landesbischof von Sachsen
1922, 23.01. Gewandhaus-Kapellmeister A. Nikisch stirbt
1922 der Richter E. Zeigner wird zum Innenminister des Freistaats Sachsen berufen
1922, 10.09. Weihe der Ez Chaim-Synagoge
1922, 17.12. Stilllegung der Altplagwitzer Straßenbahntrasse
1923 O. Wandel behandelt erstmals im deutschsprachigen Raum Diabetes mit selbst hergestelltem Insulin aus einer Rinder-Bauchspeicheldrüse
1923, 28.02. der Architekt H. Licht stirbt
1923, 21.03. E. Zeigner wird Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
1923, 29.10. E. Zeigner wird als Ministerpräsident abgesetzt
1925, 01.04. Eingemeindung des Gutsbezirks Burgaue
1926, 02.01. der Verleger R. Quelle stirbt
1927, 01.12. die Max-Klinger-Schule erhält ihren Namen
1928, 02.09. Verschwenkung der Schleußiger Straßenbahntrasse aus der Wächterstraße in die Simsonstraße
1928, 09.09. der Antiquar und Verleger K. W. Hiersemann stirbt
1928, 02.12. Inbetriebnahme der Meyersdorfer Straßenbahntrasse und des Gleisdreiecks Herrmann-Meyer-Straße
1929 B. Walter wird Gewandhaus-Kapellmeister
1929, 15.02. der ehemalige Oberbürgermeister und Ehrenbürger R. Dittrich stirbt
1929, 02.03. Inbetriebnahme des westlichen Abschnitts der Südring-Straßenbahntrasse
1929, 11.06. Gründung des Rotary Club Leipzig
1929, 12.09. Einweihung des Kriegerdenkmals Neustadt
1929, 31.10. der ärztliche Direktor des Krankenhauses St. Georg O. Wandel geht in den Ruhestand
1930, 04.01. Inbetriebnahme der Gesamtstrecke der Südring-Straßenbahntrasse
1930, 01.04. Eingemeindung der Gemeinde Schönau
1930, 04.04. K. Rothe scheidet aus dem Amt des Oberbürgermeisters aus (Rücktritt)
1930, 23.05. Amtsantritt von Oberbürgermeister C. Goerdeler
1930, 16.10. das Heinrich-Pfeil-Denkmal wird aufgestellt
1931, 01.07. Eröffnung der Merseburger Eisenbahn
1932, 24.12. der Rauchwaren-Händler und Stifter C. Eitingon stirbt
1933, 29.01. Weihe der Bethanienkirche Schleußig
1933, 07.06. Landesbischof L. Ihmels stirbt
1933, 24.06. Auflösung der Freimaurer-Loge Balduin zur Linde
1934 H. Abendroth wird Gewandhaus-Kapellmeister
1934, 03.01. Eingemeindung von Großmiltitz nach Kleinmiltitz und Bildung der Gemeinde Miltitz
1934, 26.02. der ehemalige ärztliche Direktor des Krankenhauses St. Georg O. Wandel stirbt
1935, 15.05. Eingemeindung der Gemeinde Portitz
1936, 21.06. der Musikschriftsteller M. Steinitzer stirbt
1936, 09./10.11. Demontage des alten Mendelssohndenkmals
1937 Selbstauflösung des Rotary Club Leipzig
1937, 10.02. die Stelle des Oberbürgermeisters wird öffentlich ausgeschrieben
1937, 31.03. C. Goerdeler scheidet aus dem Amt des Oberbürgermeisters aus
1937, 27.09. Eröffnung des Kinos Lichtburg Portitz in Portitz
1937, 01.10. die Stadt kauft das Rittergut Schönau
1937, 12.10. W. Dönicke wird in das Amt des Oberbürgermeisters eingewiesen
1937, 20.12. die Stadt erhält den Titel »Reichsmessestadt«
1938, 27.05. Baubeginn für den Hafen
1938, 29.07. die erste Leipziger Obus-Strecke zwischen »Adler« und Kronprinz-/ Bayrische Straße wird in Betrieb genommen; gleichzeitig benennt sich die Große Leipziger Straßenbahn in Leipziger Verkehrsbetriebe um
1938, 11.10. der Oberbürgermeister W. Dönicke wird aus allen städtischen, staatlichen und Parteiämtern entlassen
1938, 08.11. pathetische Todesfeier für die sieben Leipziger »Blutzeugen der Bewegung«
1938, 10.11. »Reichskristallnacht«; Zerstörung u.a. der Ez Chaim-Synagoge
1939 der Thomaskantor K. Straube geht in den Ruhestand
1939, 10.01. Sprengung des Gesellschafts- und Palmenhauses des Palmengartens
1939, 21.08. A. Freyberg wird Oberbürgermeister
1939, 18.10. G. Ramin wird zum Thomaskantor berufen
1941, 08.06. das Landeskonservatorium wird Hochschule für Musik, Musikerziehung und darstellende Kunst
1941, 17.11. die Obus-Strecke zwischen Lindenau/Plautstraße und Miltitz/Windmühle (Stadtgrenze) wird in Betrieb genommen
1942, 05.08. die Obus-Strecke zwischen Miltitz/Windmühle (Stadtgrenze) und Markranstädt wird in Betrieb genommen
1942, 17.09. der Verleger H. Hinrichsen wird ermordet
1942, 09.12. die Obus-Strecke zwischen »Adler« und Lindenau / Plautstraße wird in Betrieb genommen
1943, 12.04. die Obus-Strecke zwischen Leipziger / Schulstraße (in Miltitz)und Miltitz / Bahnhof wird in Betrieb genommen
1943, 04.12. schwerer britischer Bombenangriff, zerstört wird u.a. die Alte Börse, die Alte Waage, die Matthäikirche, die Reformierte Kirche, das Städtische Museum, der Thüringer Hof
1944, 20.02. schwerer US-amerikanischer Bombenangriff, zerstört wird u.a. das (2.) Gewandhaus und der Bayrische Bahnhof
1944, 07.07. schwerer US-amerikanischer Bombenangriff, Zerstörung des Hauptbahnhofs
1944, 14.11. der Unternehmer W. Cramer wird hingerichtet
1945, 02.02. der ehemalige Oberbürgermeister C. Goerdeler wird hingerichtet
1945, 06.04. Bombenangriff, zerstört wird u.a. die Universitätsbibliothek
1945, 17.04. Einmarsch der US-amerikanischen Truppen im Südwesten Leipzigs
1945, 18.04. Vordringen der US-amerikanischen Truppen in die Innenstadt
Oberbürgermeister A. Freyberg nimmt sich das Leben
1945, 19.04. der ehemalige Kreishauptmann und Oberbürgermeister W. Dönicke nimmt sich das Leben
1945, 28.05. Wiederaufnahme des Eisenbahnverkehrs
1945, 02.07. die US-amerikanischen Truppen übergeben die Stadt Leipzig an die Rote Armee
1945, 16.07. E. Zeigner wird Oberbürgermeister
1945, 11.11. der Architekt und Ehrenbürger C. Thieme stirbt
1946 Überführung der Brauerei C. W. Naumann in Volkseigentum (»VEB Westquell«)
1946, 01.10. Wiedereröffnung der Hochschule für Musik
1946, 02.10. Einweihung eines Gedenksteines an Stelle des alten Mendelssohndenkmals
1947, 26.04. Wiedereröffnung der Hochschule für Graphik und Buchkunst
1947, 04.11. Einweihung der ersten Mendelssohnbüste
1948, 06.01. der Bildhauer A. Lehnert stirbt
1949, 03.01. Verbindung der Neuschönefelder Straßenbahntrasse mit der Sellerhäuser Straßenbahntrasse entlang der Annenstraße
1949, 19.02. Sprengung des Schiffs der Johanniskirche
1949, 05.04. Oberbürgermeister E. Zeigner stirbt
1949, Mai F. Konwitschny wird zum Gewandhaus-Kapellmeister berufen
1949, 28.07. Überführung der Gebeine J. S. Bachs aus der Johanniskirche in die Thomaskirche
1950, 27.04. der ehemalige Thomaskantor K. Straube stirbt
1950, 21.09. der Verleger A. Kippenberg stirbt
1950, 22.10. Lehrbeginn an der Deutschen Hochschule für Körperkultur
1951 H. Beckert wird Professor am Mathematischen Institut der Universität
1951, 17.05. Grundsteinlegung für den neuen Hochschulkomplex der Deutschen Hochschule für Körperkultur
1951, 16.12. die Obus-Strecke zwischen Kurt-Eisner-/ Arthur-Hoffmann-Straße und Ostplatz wird in Betrieb genommen
1952, 25.07. der sächsische Landtag löst das Land Sachsen auf; Leipzig wird Sitz des Rates des Bezirkes Leipzig
1953, 20.01. der ehemalige Oberbürgermeister K. Rothe stirbt
1953, 01.05. die Obus-Strecke zwischen Ostplatz und Lipsiusstraße wird in Betrieb genommen
1953, 01.11. Gründung der Theaterhochschule
1954, 30.11. der ehemalige Gewandhaus-Kapellmeister W. Furtwängler stirbt
1956 K. Thomas wird Thomaskantor
1956, 02.01. Baubeginn für das Opernhaus
1956, 27.02. der Thomaskantor G. Ramin stirbt
1956, 29.05. der ehemalige Gewandhaus-Kapellmeister H. Abendroth stirbt
1956, 20.12. die Obus-Strecke zwischen Gautzsch und Zwenkau wird in Betrieb genommen
1957, 01.05. die Obus-Strecke zwischen Gautzsch und Kurt-Eisner-Straße wird in Betrieb genommen
1957, 13.08. Abschluss des Wiederaufbaus der Westhalle des Hauptbahnhofs
1957, 02.10. der britische Anwalt D. N. Pritt wird Ehrenbürger
1958 H. Beckert wird Direktor des Mathematischen Instituts der Universität
1958, 20.12. Richtfest für das Opernhaus
1959, 05.12. W. Kresse wird Oberbürgermeister
1960 K. Thomas gibt sein Amt als Thomaskantor auf und verlässt Leipzig
1960, 08.10. Eröffnung des Opernhauses
1961 E. Mauersberger wird Thomaskantor
1961, 30.03. die Burgaue und der Elster-Pleiße-Auewald wird unter Naturschutz gestellt
1961, 04.09. G. S. Titov wird Ehrenbürger
1962, 17.02. der ehemalige Gewandhaus-Kapellmeister B. Walter stirbt
1962, 28.07. Gewandhaus-Kapellmeister F. Konwitschny stirbt
1963, 09.05. Sprengung des Turms der Johanniskirche
1963, 31.12. letzte Vorstellung in den Viktoria-Lichtspielen
1964, 08.06. V. Neumann wird Gewandhaus-Kapellmeister
1965 der Mathematiker H. Beckert wird mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet
der Maler W. Tübke wird Dozent an der Hochschule für Graphik und Buchkunst
der Maler W. Mattheuer wird Professor an der Hochschule für Graphik und Buchkunst
1965, 01.03. die erste Ausgabe der Abend­zeitung (Azet) für Halle und Leipzig erscheint
1965, 04.12. Abschluss des Wiederaufbaus des Hauptbahnhofs
1967 die Theaterhochschule erhält den Namen »Hans Otto«
1967, 03.07. Einweihung des Clara-Zetkin-Denkmals
1967, 03.10. Stilllegung des Abschnitts der Lindenauer Straßenbahntrasse zwischen Lützner und Karl-Heine-Straße
1968, 29.03. Sprengung der Ruine des (2.) Gewandhauses
1968, 30.05. Sprengung der Universitätskirche
1968, Oktober Gewandhaus-Kapellmeister V. Neumann legt seine Ämter nieder und verlässt Leipzig
1969 der Mathematiker H. Beckert wird Mitglied der Leopoldina
1969, 01.04. die Obus-Strecke zwischen Ostplatz und Lipsiusstraße wird stillgelegt
1969, 13.07. Aufnahme des Leipziger S-Bahn-Verkehrs
1970 Schließung des Kinos Germania-Lichtspiele in Wahren
1970, 25.02. der Architekt O. Droge stirbt
1970, 15.04. Oberbürgermeister W. Kresse wird pensioniert
1970, 24.08. K. Masur wird zum Gewandhaus-Kapellmeister berufen
1970, 12.10. Sir B. Katz erhält den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
1971, 13.12. der Maler, Graphiker und Bildhauer F. Zalisz stirbt
1972 Schließung des Kinos Lichtburg Portitz in Portitz
der Maler W. Tübke wird Professor an der Hochschule für Graphik und Buchkunst
1972, 24.03. die Obus-Strecke zwischen Ostplatz und Kurt-Eisner-Straße wird stillgelegt
1972, 28.04. E. Mauersberger wird aus dem Amt des Thomaskantors verabschiedet
1972, 12.05. H.-J. Rotzsch wird Thomaskantor
1972, 23.05. der Ehrenbürger D. N. Pritt stirbt
1972, 01.10. die Obus-Strecke zwischen Zwenkau und Kurt-Eisner-Straße wird stillgelegt
1972, 04.11. die Musikhochschule erhält den Namen »Felix Mendelssohn Bartholdy«
1973 der Maler W. Tübke wird Rektor der Hochschule für Graphik und Buchkunst
1973, 31.03. der ehemalige Thomaskantor K. Thomas stirbt
1974 der Maler W. Mattheuer wird mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet
1974, 11.12. das Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung wird gegründet
1975, 07.05. B. Apitz und N. I. Trufanov werden Ehrenbürger
1975, 01.06. die letzte verbliebene Obus-Strecke zwischen Lindenau / Bushof und Markranstädt wird stillgelegt
1975, 30.09. die letzte Ausgabe der Abend­zeitung (Azet) für Halle und Leipzig erscheint
1975, 17.10. der Mathematiker H. Beckert wird Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften
1977, 02.01. erster Spatenstich für das (3.) Gewandhaus
1977, 22.05. Eröffnung des Haltepunkts »Leipzig-Südwest« an der Pörstener Eisenbahn
1977, 08.11. Grundsteinlegung für das (3.) Gewandhaus
1979, 05.04. Inbetriebnahme der Grünauer Straßenbahntrasse und der Gleisschleife Grünau-Süd
1979, 07.04. der Ehrenbürger B. Apitz stirbt
1981, 08.10. Eröffnung des (3.) Gewandhauses
1982 der Maler W. Tübke und der Gewandhaus-Kapellmeister K. Masur werden mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet
1982, 22.02. der Ehrenbürger N. I. Trufanov stirbt
1982, 07.05. die 70. Polytechnische Oberschule erhält den Ehrennamen »Artur Becker«
1982, 28.06. Wieder-Inbetriebnahme des Mendebrunnens
1982, 02.09. Inbetriebnahme der Schönauer Straßenbahntrasse und der Gleisschleife Grünau-Nord
1982, 21.11. Weihe der neuen katholischen Propsteikirche St. Trinitatis
1982, 11.12. der ehemalige Thomaskantor E. Mauersberger stirbt
1983, 20.07. Übergabe des Friedensparks
1983, 27.09. Eröffnung des Haltepunkts »Leipzig-Schönauer Straße« an der Pörstener Eisenbahn
1983, 24.10. Eröffnung des Schulgebäudes Miltitzer Weg 4 für die Max-Klinger-EOS
1983, 31.10. Inbetriebnahme des ersten Abschnitts der Miltitzer Straßenbahntrasse (bis zur Plovdiver Straße)
1984, 30.09. Inbetriebnahme des zweiten Abschnitts der Miltitzer Straßenbahntrasse (von Plovdiver Straße bis Miltitz)
1984, 05.10. übergabe des Robert-Koch-Parks
1984, 12.10. H. Wußing wird Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften
1985 der Maler W. Tübke wird Ehrendoktor der Universität
1985, 29.05. das Sumpfgebiet Schönauer Lachen wird unter Naturschutz gestellt
1985, 30.11. Inbetriebnahme der Lausner Straßenbahntrasse
1989, 09.10. Montagsdemonstration mit mehr als 100.000 Teilnehmern; Aufruf »Keine Gewalt!«, u.a. von K. Masur
1989, 27.12. K. Masur wird Ehrenbürger
1990, 26.01. Gründung der Kulturstiftung Leipzig
1990, 06.06. H. Lehmann-Grube wird zum Oberbürgermeister gewählt
1990, 26.07. Sir B. Katz wird Ehrendoktor der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
1990, 03.10. Wiederbegründung des Freistaats Sachsen und Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
1990, 11.12. die sächsische Regierung beschließt die Auflösung und Abwicklung der Deutschen Hochschule für Körperkultur
1991 U. Scholz wird Direktor und Chef-Choreograph des Leipziger Balletts
1991, 11.05. H.-J. Rotzsch wird als Thomaskantor entlassen
1991, 12.10. Konstituierung der auf Initiative von K. Masur gegründeten Internationalen Mendelssohn-Stiftung e.V.
1992, 18.03. Beschluss über die neue Kommunale Gliederung
1992, 03.04. Wiedergründung der Freimaurer-Loge Balduin zur Linde
1992, 10.04. das Sächsische Hochschulstrukturgesetz verändert erneut die Leipziger Bildungslandschaft: die Pädagogische Hochschule und die Theaterhochschule werden aufgelöst
1992, 17.08. Beschluss der Satzung des Sanierungsgebiets Neustädter Markt
1992, 30.09. Auflösung der Theaterhochschule
1992, 07.10. Diebstahl der Brunnenplastik Badendes Mädchen am Alten Rathaus
1993 Ballettdirektor U. Scholz wird Professor für Choreographie an der Hochschule für Musik und Theater
1993, 09.02. die Sanierung des Karl-Heine-Kanals beginnt
1993, 28.03. letzte Vorstellung im Kino Casino-Lichtspiele
1994, 10.02. Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Universitätsbibliothek
1994, 17.02. Abschluss der Renaturierung des West-Abschnitts des Karl-Heine-Kanals
1994, 11.03. V. Bigl wird Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften
1994, 30.04. Eingemeindung der Gemarkung Flickert
1994, 26.06. Oberbürgermeister H. Lehmann-Grube wird bei der Direktwahl im Amt bestätigt
1995, 01.01. Eingemeindung der Gemeinde Lausen
der Zoologischen Garten wird Eigenbetrieb
1995, 01.04. Beschluss der Satzung der Sanierungsgebiete Kleinzschocher, Innerer Süden und Plagwitz
1995, 02.09. der ehemalige Gewandhaus-Kapellmeister V. Neumann stirbt
1996, 22.02. der Schriftsteller E. Loest wird Ehrenbürger
1996, 07.09. Gewandhaus-Kapellmeister K. Masur legt sein Amt nieder
1996, 16.09. übergabe des Fuß-/Radweges am Nord-Ufer des Karl-Heine-Kanals
1996, 27.09. Einweihung des Cramerdenkmals
1997, 27.02. Gewandhaus-Kapellmeister K. Masur wird aus dem Amt verabschiedet
1997, 02.04. Einweihung der Kopie des Bürgermeister-Koch-Denkmals
1997, 01.07. Eingemeindung der Gemeinde Seehausen mit den Gemarkungen Gottscheina, Hohenheida, Neblitz und Seehausen
1997, 29.08. Stilllegung der Crottendorfer Straßenbahntrasse
1997, 02.09. Bestätigung des Entwurfs zum Stadt-Umland-Gesetz Leipzig
1997, 30.09. Oberbürgermeister H. Lehmann-Grube kündigt seinen Ruhestand ab 01.07.1998 an
1997, 01.12. V. Bigl wird Rektor der Universität Leipzig
1998 Einweihung des Matthäikirchdenkmals
1998, 24.05. Stilllegung der Merseburger Eisenbahn und der Pörstener Eisenbahn
1998, 01.07. Amtsantritt von Oberbürgermeister W. Tiefensee
1998, 23.07. der Sächsische Landtag beschließt das Stadt-Umland-Gesetz Leipzig
1998, 30.08. Amtsantritt von Gewandhaus-Kapellmeister H. Blomstedt
1999, 01.01. Inkrafttreten des Stadt-Umland-Gesetzes Leipzig, Eingemeindung u.a. der Gemeinde Miltitz
1999, 17.06. Einweihung des Harkortdenkmals und des Listdenkmals
1999, 18.06. das Sächsische Verfassungsgericht weist die Klagen der Gemeinden Engelsdorf, Holzhausen, Liebertwolkwitz und Mölkau gegen das Stadt-Umland-Gesetz Leipzig ab; die Stadt Markkleeberg bleibt aber selbstständig
1999, 09.07. das Sächsische Verfassungsgericht weist die Klage der Gemeinde Bienitz gegen das Stadt-Umland-Gesetz Leipzig ab, die Gemeinde Bienitz wird zum 01.01.2000 aufgelöst
1999, 14.07. der ehemalige Oberbürgermeister H. Lehmann-Grube wird Ehrenbürger
1999, 03.09. die 70. Schule (Grundschule) erhält den Namen Adam-Friedrich-Oeser-Schule
1999, 08.09. Einweihung des Goerdelerdenkmals
1999, 09.10. Stilllegung der Südvorstädter Straßenbahntrasse
2000, 20.09. der Ehrenbürger G. S. Titov stirbt
2000, 02.12. Einweihung der neuen, dem gestohlenen Original nachempfundenen Brunnenplastik Badendes Mädchen am Alten Rathaus

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